Am Montag beantwortete der zukünftige Präsident des Iran, Hassan Rouhani, erstmals Fragen nationaler und internationaler JournalistInnen. Der am Freitag mit absoluter Mehrheit gewählte Geistliche stellte in seiner ersten Stellungnahme als Regierungschef klar, dass seine Innen- und Außenpolitik sich von der seines Vorgängers Mahmud Ahmadinedschad unterscheiden werde. mehr »
Der Erfolg der iranischen Paralympioniken war in den letzten Tagen ein heißdiskutiertes Thema in der persischsprachigen Internetgemeinde. Ein anderes wichtiges Thema war der „Jahrestag der iranischen Blogsphäre“ oder „Welbolgestan“. mehr »
Immer mehr religiöse Gelehrte im Iran äußern ihre Zweifel an der Wirksamkeit der gewaltsamen Durchsetzung der religiösen Pflichten. Eines der Themen, bei dem sich die Rechtsgelehrten nicht einig sind, ist die Zwangsverschleierung. In diesen Tagen stellt der einflussreiche Geistliche Mohammad Ali Ayazi mit seinen kritischen Stellungsnahmen den Kopftuchzwang zur Debatte. mehr »
Lange wurde es geleugnet, nun nahm ein Insider dazu Stellung: Angehörige der iranischen Revolutionsgarde sind in Syrien aktiv. Dank der Präsenz von Revolutionsgardisten seien große Massaker in Syrien verhindert worden, sagte ein hoher Offizier der Quds-Brigade, die zur iranischen Revolutionsgarde gehört, im Gespräch mit einer iranischen Nachrichtenagentur. Das Interview wurde kurz darauf aus dem Netz genommen. mehr »
Die internationale Gemeinschaft bezeichnete die Atomverhandlungen mit dem Iran in Istanbul als positiv. Kontrovers waren allerdings die Reaktionen im Iran. Während die der Regierung nahe stehende Presse die Gespräche als einen Sieg für den Iran feierte, kommentierten iranische Internetuser sie als klares Abweichen des Regimes von seiner bisherigen politischen Linie. mehr »
Der Leiter der Aufsichtsbehörde für juristische Angelegenheiten, Mostafa Pour Mohammadi, über die größte Unterschlagung der iranischen Geschichte, deren Hintermänner und die Rolle der Regierung Ahmadineschads. mehr »
China soll 25 Milliarden Dollar für iranisches Erdöl bei seinen Banken als Sicherheit einbehalten haben – kein geringer Teil des Erdöleinkommens des Iran. Hintergründe zu dem geheimen Deal der beiden Länder, in dem Experten nur Nachteile für den Iran sehen. mehr »
Welche politischen Auswirkungen wird die Wahl Wladimir Putins zum neuen Kremel-Chef für den Iran haben? Experten beantworten diese Frage sehr unterschiedlich. mehr »
Während die Auszählung der Stimmzettel für die Parlamentswahlen noch läuft, weisen erste Ergebnisse auf einen deutlichen Sieg der Linientreuen von Religionsführer Ayatollah Ali Khamenei hin. Mehr über die aktuellen Ergebnisse und den Wahltag im Iran.
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Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad hat Pakistan vorgeschlagen, den Außenhandel statt mit US-Dollar in der jeweiligen Landeswährung zu vergüten. Doch Pakistan winkt ab. Denn die iranische Währung hat in den letzten vier Monaten bis zu 50 Prozent an Wert verloren. mehr »
Während UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in seinem Jahresrückblick die Weltgemeinschaft auffordert, das gewaltsame Vorgehen der syrischen Sicherheitskräfte gegen die Protestbewegung nicht länger tatenlos hinzunehmen, kommt aus Teheran eine Trotzreaktion: Den Verbündeten in der Not will man nicht allein lassen. Vergessen sind kritische Töne Ahmadinedjads und seines Außenministers Salehi gegenüber dem Regime in Damaskus. mehr »
Den Vorwurf der USA, der Iran habe die Ermordung des dortigen saudischen Botschafters geplant, halten viele für unwahr. Dennoch sind die Reaktionen iranischer Regierungsvertreter und Blogger auf die Anschuldigungen sehr gemischt. Manche befürchten eine Militäraktion der USA. mehr »
Zum zweiten Mal in diesem Jahr verhängt die Europäischen Union Sanktionen gegen den Iran. Diesmal richten sich die Maßnahmen gezielt gegen hohe Amtsträger der Islamischen Republik. Inwieweit haben solche Maßnahmen aber wirklich Einfluss auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Iran und deutschen Firmen?
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Der Vorwurf der USA, der Iran habe ein Attentat auf den saudi-arabischen Botschafter in Washington und Anschläge auf israelische und saudische Botschaften geplant, ruft bei der iranischen Regierung und ihren regimetreuen Kritikern unterschiedliche Reaktionen hervor. mehr »
Ajatollah Ali Khamenei hat sich gegen die Entscheidung der Palästinenser für die UNO-Vollmitgliedschaft ausgesprochen. Er fordert ein Referendum für die Lösung der Palästina-Frage. Was bezweckt er damit? mehr »
Über Jahrzehnte war das Image des Westens bei der iranischen Bevölkerung großteils negativ. Die Präsidentschaftswahlen von 2009 haben die Stimmung gewandelt: Nun sehen viele Iraner Russland und China als Hauptgegner. mehr »
Manche sehen in ihnen eine „Rache Gottes“, für andere sind sie eine „Meuterei“ - Die Unruhen in London und andern Städten beschäftigen auch das iranische Internet. Die meisten ziehen dabei Vergleiche mit den Unruhen in Teheran nach den Präsidentschaftswahlen im Sommer 2009 – und kommen zu völlig verschiedenen Schlussfolgerungen. mehr »
Der ehemalige „Reform-Präsident“ Irans, Mohamad Khatami, forderte in einer Rede, den politischen Streit der letzten zwei Jahre beizulegen und sich gegenseitig zu „verzeihen“. Dieser Satz seiner Rede sorgt nun für Unmut unter Anhängern der Protestbewegung und hat eine große Debatte angestoßen. mehr »
Der Internationale Tag der Pressefreiheit am dritten Mai sollte eine Gelegenheit sein, um auf die Arbeit von Journalisten und Medienmachern aufmerksam zu machen. Tatsächlich wird aber an diesem Tag der Trauerbrief über die Schwierigkeiten und Hindernisse der journalistischen Arbeit und die Behinderung des freien Informationsflusses verlesen. Von Ali Mazroui mehr »
Der Rücktritt des iranischen Geheimdienstministers hatte gestern für einige Verwirrung gesorgt und Differenzen zwischen Präsident und Religiösem Führer offenbart. Wie diese Unstimmigkeiten einzuschätzen sind, analysiert Arash Sigarchi auf seinem Blog. mehr »
Die Regierung hat erneut angekündigt in den „nächsten ein oder zwei Jahren“ vier Nullen aus der iranischen Währung Rial streichen zu wollen. Diese Maßnahmen beherrschen aktuell die Schlagzeilen. Der Blog Mikhak präsentiert ein „einfaches Model“ für die Erklärung der wirtschaftlichen Situation. mehr »
Die radikale gesetzliche Kürzung der Subventionen durch die Regierung Ahmadinedschad ist nun seit rund drei Monaten in Kraft. Beschlossen wurden die Sparmaßnahmen nach Monate langem Streit mit dem Parlament schon vor über einem Jahr. Aus Angst vor Unruhen, wurde die Umsetzung aber immer wieder verschoben. mehr »
Zusammen mit zwei Freundinnen liefen wir gegen 15 Uhr vom Haft-Tir- zum Valiasr-Platz. Basidji-Milizen, Zivilpolizisten und Sondereinheiten belagerten die gesamte Strecke, und wurden immer zahlreicher, je näher wir uns dem Valiasr-Platz näherten. mehr »