Die iranische Cyber-Army hat mehrere regimekritische Webseiten und Blogs gehackt. Damit erschwert das Regime die Berichterstattung über die Präsidentschaftswahlen weiter. Reporter ohne Grenzen kritisiert die Islamische Republik. mehr »
Während seit Tagen Hunderttausende in der Türkei demonstrieren, treiben staatliche Medien im Iran Propaganda gegen den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Doch die Zahl der Stimmen, die das kritisieren, wächst. Über den Iran-Türkei-Konflikt in Zeiten der Aufstände. mehr »
Kurz vor den Wahlenerleichtern die USA die Einfuhr bestimmter Hard- und Software in den Iran. Eine gute Idee, die vor allem derOpposition Aufschwung bringen könnte – vorausgesetzt, man würde auch den Handel mit dem Iran erleichtern. Denn an den Sanktionen gegen Finanztransaktionen mit dem Iran könnten die neuen Erleichterungen scheitern. mehr »
686 Personen haben ihre Kandidatur für die iranischen Präsidentschaftswahlen am 14. Juni beim Wahlkomitee angemeldet. Die Bewerber und Bewerberinnen sind zwischen 19 und 78 Jahre alt, dreißig von ihnen sind Frauen. Wer tatsächlich antreten darf, obliegt nun der Entscheidung des Wächterrats. Im Internet wird bereits heftig über den künftigen elften Präsidenten des Iran debattiert. mehr »
Sie sind im Iran immer häufiger zu hören: die Klagen Geistlicher über die zunehmende „Sittenlosigkeit“ im Land. In den vergangenen Monaten beschwerten sich iranische Kleriker über leere Moscheen und das Desinteresse der Jugend an der Religion. Einige machen die Regierung dafür verantwortlich. Andere meinen, der Westen verderbe die Jugend. mehr »
Dass in der Kleinstadt Meriwan in der iranischen Provinz Kurdistan ein Mann wegen Familienstreitigkeiten dazu verurteilt wurde, als Strafe öffentlich Frauenkleider zu tragen, führte zu phantasievollen Protest- und Solidaritätsaktionen. Einige Männer ließen sich unter dem Motto „Weiblichkeit ist keine Strafe“ selbst in der kurdischen Frauentracht fotografieren und stellten die Bilder ins Netz. mehr »
Seit einer Woche ist der Iran der völligen Abschottung von der Außenwelt ein Stück näher. Die Behörden blockieren nun auch die meisten VPN-Zugänge. Virtuelle Private Netzwerke dürfen ab jetzt nur noch genutzt werden, wenn sie vorher bei den Behörden angemeldet wurden. Langfristig plant das iranische Kommunikationsministerium, ein eigenes nationales Computer-Netz aufzubauen. Diese allumfassende Kontrolle lässt sich mit der Nervosität vor der bevorstehenden Präsidentschaftswahl allein nicht erklären. Es geht um einen Kulturkampf, bei dem das Private im Mittelpunkt steht. mehr »
Kurz vor den Präsidentschaftswahlen im Juni verschärft der Iran die Onlinezensur im Land. Mit Verweis auf „unmoralische“ oder die Sicherheit gefährdende Inhalte sperrt das Regime zehntausende Websites. mehr »
Fälschungsvorwürfe gibt es weltweit. Doch in Ländern wie dem Iran, wo Korruption an der Tagesordnung ist, werden im Netz sogar gefälschte akademische Abschlüsse offen verkauft. In der Islamischen Republik gibt es allerdings zwei Wege, an einen gefälschten akademischen Titel zu kommen. mehr »
Im Iran ist die Todesstrafe nicht nur gesetzlich erlaubt. Sie kann auch in der Öffentlichkeit vollstreckt werden. In der vergangenen Woche wurde ein junger Mann auf einem Sportplatz gehängt. Die persischsprachige Internetgemeinde reagiert vehement auf das Ereignis. mehr »